Montag, 20. Mai 2013

Dan Brown - Inferno

Ich hatte hier schonmal voller Vorfreude berichtet, dass Dan Browns neues Buch endlich bald auf den Markt kommt. Natürlich habe ich es mir Dienstag sofort gekauft. Leider hatte ich dann kaum Zeit zu lesen, aber seit gestern bin ich endlich fertig.



Robert Langdon erwacht mit partieller Amnesie in einem Krankenhaus in Italien und befindet sich mitten in einer halsbrecherischen Mission. Zusammen mit der Ärztin Sienna flieht er vor mehreren Verfolgern, wobei er herausfindet, dass er die verschlüsselten Botschaften eines Mannes knacken  muss, der vollkommen besessen von Dantes "Inferno" ist. Lange Zeit ist nicht bekannt, wonach Sienna und Langdon eigentlich suchen, deshalb möchte ich es nicht verraten. Nur soviel - es geht wirklich um Leben und Tod. Wer ist die silberhaarige Frau, die immer wieder in Langdons "Halluzinationen" auftaucht, und was hat es mit den Zitaten aus Dantes Inferno auf sich? Der "Bösewicht" in dieser Geschichte hat ein Datum genannt, bis zu dem das Rätsel gelöst werden soll: Morgen.
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Von der Grundstruktur her ähnelt sich Inferno mit Illuminati und Sakrileg;
eine geheime Botschaft die entschlüsselt werden muss, eine hübsche junge Frau, die Langdon zur Seite steht, und eine Mission, die tödlich enden könnte.
Trotzdem finde ich, dass dieses Buch etwas anders geschrieben ist. Die ersten 40 Seiten fand ich nicht sooo spektakulär, was aber auch daran liegen kann, dass meine Erwartungen an dieses Buch unglaublich hoch waren. Dann wird es interessanter, denn nach und nach füllt sich Langdons Gedächtnis wieder. Die Geschichte macht Stück für Stück mehr Sinn, bis dann letztendlich das Rätsel aufgelöst wird.
Den Leser erwarten Überraschungen zum Ende hin, ebenso wie eine (wie ich finde) ziemlich beängstigende Wendung, weil es etwas ist, was denke ich früher oder später ähnlich passieren könnte.
Spannend geschrieben und absolut lesenswert!

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