Sonntag, 24. Juni 2012

Dan Wells - Ich bin kein Serienkiller

http://lenabo.files.wordpress.com/2010/11/ich-bin-kein-serienkiller.jpg

Klappentext:
Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur – wann?

Meine Meinung:
 Ich habe mit einem Psychothriller gerechnet - was dumm war, denn da steht ja nur "Thriller".
Die ersten Kapitel fand ich wirklich gut, aber dann rutscht die Geschichte ins fantasymäßige ab - und das kann ich bei Thrillern überhaupt nicht leiden. (Die einzige Ausnahme bildet da Robert Gregory Brown, weil er übernatürliche Elemente mit in seine Geschichten einbaut, und ich bin so eine, die an manche Dinge davon glaubt...)
Was ich wirklich schön fand, war die Trennung der Kapitel - jedes Kapitel hat zu Beginn eine ganze Seite, auf der die jeweilige Zahl steht - und die Seite sieht aus, als wäre sie zerknüllt und wieder geöffnet worden.
Die Geschichte ist aus der Sicht des 15jährigen John geschrieben, der von seinem Therapeuten als Soziopath betitelt wird. Er ist besessen von den Geschichten über Serienmörder und gilt als Freak.
Dann beginnt in seiner Stadt ein Mörder, sein Unwesen zu treiben,
und er weiß, wer es ist...
Die ganze Geschichte über habe ich darauf gewartet, dass er beispielsweise am Ende in der Klapsmühle sitzt, und rauskommt, dass er sich die ganzen Sachen nur eingebildet hat, weil er Wahnvorstellungen hat - hat er aber nicht. Ist halt so Fantasy-Thrillermäßig.
Absolut nicht meins, aber wer so etwas mag - immer ran an das Buch!

2/5

♥♥

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