Montag, 28. Mai 2012

Julie Peters - Das Lied der Sonnenfänger




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Klappentext:
Eine große Familiensaga im faszinierenden Neuseeland 
Neuseeland 1894: Die Familie O’Brien flieht vor Hunger und Not aus Irland ans andere Ende der Welt. Emily, die Tochter, überhört den Ruf ihres Herzens und geht eine Ehe ein, die sie fast ins Verderben stürzt. Kann sie der Dunkelheit entkommen, die sich auf ihr Gemüt senkt? Ihre Schwägerin Siobhan fürchtet sich vor allem – vor der Wildnis, vor ihrem Ehemann, vor den Eingeborenen. Dann begegnet sie dem Maori Amiri, der tiefe Gefühle in ihr weckt. Doch ihre Leidenschaft beschwört eine Katastrophe herauf …  

Meine Meinung:
 Die ersten beiden Kapitel fand ich nicht so fesselnd, aber dann wurde die Geschichte genauso, wie ich es (seit neuestem) mag: Mehrere kleine Dramen, die sich parallel zueinander abspielen, Geheimnisse... Die Stellung der Frau ist (leider) noch sehr niedrig, der Mann hat das sagen, da kann ich nur zu sagen: ein Glück ist das nicht mehr so. Siobhan wird verprügelt, aber nur nachts hinter verschlossenen Türen. Emily heiratet, ohne es zu wollen, und das fügt ihr nicht nur körperliche Schmerzen zu. 
Die Geschichte vollzieht sich über mehrere Jahre hinweg, es gibt immer mal wieder Zeitsprünge von mehreren Jahren, sodass man die ersten paar Seiten erstmal verstehen muss, was in der Zeit alles passiert ist.
Alles in allem war es ein gutes Buch, wobei ich fand, dass einige kleine Stellen dann doch nicht nur in einem Nebensatz erwähnt werden sollten (z.B. Der Tod eines Vogels, den Emily zu Beginn des Buchs zähmt und der sie die ganze Zeit begleitet: wird nur in einem Satz erwähnt dass er letzten Herbst gestorben ist...) Dafür hätten andere Dinge weggelassen werden können,
oder kürzer gefasst.
. Es gibt nicht direkt ein Happy End, anders, als es bei Elizabeth Harans Büchern der Fall ist. Trotzdem war ich angenehm überrascht und hab es gerne und schnell durchgelesen!

4/5

♥♥♥♥


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