Sonntag, 11. März 2012

Robert Gregory Browne - Paranoia (Hör auf ihre Stimme)

 

Klappentext:
Eine traumatisierte Frau wird auf der Straße aufgegriffen. Als der Psychologe Dr. Matt Tolan sie untersuchen will, ist er schockiert: Die Fremde sieht seiner Frau zum Verwechseln ähnlich - doch Abby wurde vor einem Jahr ermordet! Ist es ein makabrer Zufall? Oder beginnt der trauernde Witwer, den Verstand zu verlieren? Schließlich scheint es vollkommen ausgeschlossen zu sein, dass der Geist der Toten wirklich zurückgekehrt ist, um ihn vor einer Gefahr zu warnen...

Meine Meinung:
Dr. Tolan bekomt an dem ersten Todestag seiner Frau einen merkwürdigen Anruf - von dem Serienmörder, der Vincent van Gogh genannt wird, weil er seinen Opfern das linke Ohr abschneidet. Dieser bedroht Dr. Tolan:

Der Anruf um drei Uhr morgens bedeutet nichts Gutes.
"Heute ist der Tag, Doktor Tolan, auf den ich gewartet habe."
 "Wie bitte? Wer sind Sie?"
 "Das werden Sie früh genug erfahren. Ich wollte Ihnen 
nur einen schönen Jahrestag wünschen, 
bevor ich Ihnen die Kehle durchschneide."

Zuerst verläuft die ganze Geschichte so, wie man es von einem normalen Psychothriller gewohnt ist - es gibt Verdächtige, der Verdacht verstärkt sich, alles kommt immer ein bisschen anders, als zuerst vermutet - und dann passiert (wie schon bei Der Seelenjäger) etwas übernatürliches. Das kann ich natürlich jetzt nicht direkt verraten. Aber es hat wieder mit Aberglaube und einer übernatürlichen Macht zu tun. Das macht es natürlich etwas unglaubwürdiger als die Thriller, die sich eher an die Realität schmiegen. Aber genau dieses Übernatürliche finde ich bei Mr. Brownes Bücher interessant. Es ist mal was anderes und es lässt mich doch rätseln, ob es nicht doch eine höhere Macht gibt, als wir normalerweise glauben.
(Ich höre mich schon an wie Jonathan Frakes von X-Faktor - Das Unfassbare, aber stimmt doch irgendwie...)

4/5

♥♥♥♥


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen